Erfolgreicher Hospizabend 2018

Referent Dr. Schmidt und Monika Bregulla, Koordinatorin Hospizdienst Schömberg

Blick in den Spiegelsaal des Kurhauses Schömberg

Brisantes Thema: Essen und Trinken am Lebensende

Anlässlich des Welthospiztages, an dem weltweit über die Idee und Tätigkeit der Hospizbewegung informiert wird, fand auch in Schömberg wieder eine Veranstaltung statt. Eingeladen hatte der Verein „Menschen helfen Menschen e.V. Schömberg“ mit seinem ambulanten Hospizdienst.

Der 1. Vorsitzender des Vereins, Martin Wurster, konnte vor dem gut besetzten Silbersaal des Kurhauses Schömberg die Besucher des Abends und den Referenten Dr. med. Christian Schmidt, Oberarzt an den Sanakliniken Bad Wildbad, begrüßen. Nach einer kurzen musikalischen Einstimmung durch Andrea Luithle begann Dr. Schmidt mit seinem sehr lebendig und einfühlsam gestalteten Vortrag, indem er einige zentrale Fragen in den Mittelpunkt stellte, mit denen Betroffene, Angehörige, Ärzte und Pflegende in Bezug auf die Nahrungsaufnahme am Lebensende konfrontiert werden. Dabei war z.B. die Erkenntnis interessant, dass Hunger und Durst in der Rangfolge der belastenden Symptome, die im Sterbeprozess auftreten können, eher eine untergeordnete Rolle spielen. Viele andere palliative Unterstützungs- und Entlastungsmöglichkeiten sind in der Regel für den Sterbenden deutlich wichtiger. Vor allem menschliche Zuwendung kann dem Sterbenden den Abschied leichter machen.

Einen Anteil dieser menschlichen Zuwendung können z.B. ambulante Hospizdienste leisten.  Roland Foerster stellte die Arbeit vor, die der Hospizdienst vor Ort leistet: In den Gemeinden Schömberg, Bad Liebenzell und Unterreichenbach werden durch den Dienst schwerstkranke und sterbende Menschen ehrenamtlich begleitet. Dies geschieht sowohl zuhause bei den Patienten als auch in Pflegeeinrichtungen oder Kliniken.

Schon während des Vortrags und im Anschluss nutzten viele Besucher die Gelegenheit, sich noch mit dem Referenten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hospizdienstes und untereinander auszutauschen.

Fotos: Tzschenscher, Sanakliniken Bad Wildbad

LINDENPLATZFEST 21. + 22.07.2018 war großer Erfolg!

Lindenplatzfest 2018 - Großer Erfolg für das Angebot von Menschen helfen Menschen!

Am Stand des Vereins "Menschen helfen Menschen" gab es eine Auswahl verschiedener Getränke, rote Würste und Eis, mit dem sich die Besucher für ein Highlight des Festes stärken konnten:

Vom Hospizdienst Schömberg wurde erstemals ein Karaoke-Wettbewerb veranstaltet. Der Schwarzwälder Bote berichtet dazu in seinem Artikel "Vereine präsentieren sich einheitlich" vom 23.07.18:

"Eine weitere Neuerung im Programm war über das ganze Festgelände hin gut hörbar. Der Hospizdienst Schömberg hatte ein Karaoke-Zelt aufgebaut. Hier konnten sich die Besucher einmal selbst als Sänger versuchen. Und dies taten auch einige. Das Karaoke-Zelt war stets gefüllt und die Stimmung dort ausgelassen. Zudem bewertete eine Jury die Darbietungen. Die besten Performer durften dann am Sonntag auf der großen Bühne im Kurpark auftreten."

Die Einnahmen dieser Aktion, an der auch etliche Sponsoren beteiligt waren, kommen der Arbeit des Hospizdienstes zugute.

Eindrücke aus dem Karaoke-Zelt

Egal ob im Solo...

...oder im Duett...

Zuschauer hatten Freude an den Sangeskünsten

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 2018 am 02.05. in Schwarzenberg

Frau Fader übergibt Bürgermeister Leyn Erstausstattungsgeschenke für neugeborene Schömberger

Die Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes erstattet Bericht

(von links nach rechts) Barbara Schnurr Schriftführerin, Kassiererin Esther Wortmann, Leiterin der Geschäftsstelle Marga Fader, 1. Vorsitzender Martin Wurster, 2. Vorsitzender Thomas Burkhardt und Bürgermeister Matthias Leyn

Blumen für Marga Fader und Esther Wortmann 

Mitgliederversammlung/ Neue Projekte/ Wiederwahl der Kassiererin

Schömberg- Schwarzenberg

Der Verein Menschen helfen Menschen zählt nicht nur zu den Vereinen mit den meisten Mitgliedern (619), sondern steht auch für das überaus große Engagement seiner Ehrenamtlichen in der Verantwortung für andere Menschen. Auch die Leiterin der Geschäftsstelle Marga Fader und die Kassiererin Esther Wortmann bringen sich in besonderem Maße in die Konzeption und Organisation von Projekten zur Unterstützung von Menschen aller Altersgruppen ein. Am Mittwochabend wurde ihre Arbeit bei der Mitgliederversammlung durch den seit fast einem Jahr amtierenden 1. Vorsitzenden Martin Wurster mit einem Blumenstrauß gewürdigt.

Nach einem musikalischen Willkommensgruß von Cornelia Lapeta und Eva Riexinger begrüßte Martin Wurster die Gäste. Es folgten Grußworte von Pfarrerin Katharina Flassak   für die Evangelische Verbundkirchengemeinde Schwarzenberg- Bieselsberg. Sie sprach auch das Wort zum Nachdenken, in dem sie betonte wie wichtig es gerade in diesem Verein ist, aufeinander zu achten und das gemeinsame Ziel im  Auge zu behalten.

Im Gedenken an verstorbene Mitglieder wurden die Namen von den Ortsvertretern verlesen. Schömberg wird vertreten durch Margarete Zillinger; Oberlengenhardt durch Rosario Moser; Langenbrand durch Esther Wortmann; Schwarzenberg durch Daniela Sehler und Bieselsberg durch Hedi Scheuermann.

Es folgten weitere Grußworte; zunächst von Bürgermeister Leyn. Er betonte die Besonderheit des Vereins „Menschen helfen Menschen“ mit seiner sozialen Ausrichtung. Für die Katholische Kirchengemeinde grüßte Rosario Moser in ihrer Funktion als Vorsitzende des Kirchengemeinderats. Ortsvorsteher Andreas Ehnis als Hausherr im Bürgerhaus Schwarzenberg schloss sich an.

Danach ließ der 1. Vorsitzende Martin Wurster das vergangene Jahr Revue passieren. Er berichtete über fünf Vorstandssitzungen, über die verschiedenen laufenden Gruppen und über neue Projekte. Für ihren unermüdlichen Einsatz, der weit über die Arbeitszeit eines Minijobs hinausgeht, bedankte sich der Vorsitzende mit einem Blumenstrauß bei Marga Fader. Kopfzerbrechen bereite ihm die Suche nach einer Nachfolgerin für Marga Fader, ließ er die Versammlung wissen.

Seit geringerer beruflicher Belastung sprüht die Kassiererin Esther Wortmann vor Ideen und Einsatzfreudigkeit für die Sache des Vereins. Auch dafür bedankte sich der Vorsitzende bei ihr  mit einem Blumenstrauß.

In Kurzberichten aus den einzelnen Gruppen wurde das vielfältige  Angebot des Vereins  verdeutlicht. Darunter zwei neue Angebote, Rolands Internetstüble und der Kurs „Häusliche Betreuung“.

Neu besetzt ist  auch die Stelle der Koordinatorin des Asylkreises, dessen Trägerverein Menschen helfen Menschen ist. Seit 01.04. arbeitet sich Nancy Weber, angestellt von der Gemeinde Schömberg, in ihre neue Aufgabe ein. Sie gab Einblick in ihre bisherigen Erfahrungen.

In ihrem Kassenbericht konnte die Schatzmeisterin Esther Wortmann ein positives Ergebnis präsentieren, so dass der Kassenprüfer nach seinem Prüfungsbericht die Entlastung der Kassiererin empfehlen konnte, die dann einstimmig erfolgte.

Bürgermeister Leyn nahm die Entlastung des gesamten Vorstands vor und leitete die Wiederwahl der Kassiererin.

Abschließend wurden noch die neuen Projekte vorgestellt: Singprojekt „ Wer singt gerne mit?“ Babysitterkurs und Kurs „Kinästhetik für Pflegende“.  Alle gehen auf die Initiative von Esther Wortmann zurück.

Der 2. Vorsitzende Thomas Burkhardt stellte das Projekt “ Anschaffung eines Rufautos für die Mitglieder des Vereins“ vor. Bis zur Verwirklichung sind noch einige Hürden zu nehmen. Die Finanzierung der vielen Projekte ist nur dank einiger großzügiger Spender möglich. Bei ihnen bedankte sich die Schatzmeisterin in der Mitgliederversammlung.

 

"Dankeschön-Essen 2017" für die Ehrenamtlichen des Vereins

1. Vorsitzender Martin Wurster bei der Ansprache an die Ehrenamtlichen des Vereins

Gäste des "Dankeschön-Essens"

Gäste des "Dankeschön-Essens"

Kassiererin und Hauptorganisatorin des Abends beim "Kehraus"

Es ist schon zu einer Veranstaltung mit Tradition geworden: Das "Dankeschön-Essen", mit dem sich der Vorstand des Vereins Menschen helfen Menschen bei seinen aktiven ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für den Einsatz in den verschiedenen Arbeitsbereichen des Vereins bedankt. Hier dürfen sich die Helfer einmal verwöhnen lassen.

Und - Alter Schwede - das war ein Abend!

Die Anwesenden wurden auf eine Reise durch das wunderschöne skandinavische Land mitgenommen. Projizierte Bilder stimmten die Besucher schon einmal  ein, bevor ein sehr leckers Buffet typische Speisen aus dem IKEA-Land bot. Ganz leise trällerte im Hintergrund die Gruppe ABBA, bis sich noch ein Quiz zu Figuren und Geschehnissen aus Büchern von Astrid Lindgren anschloss. Mit dem gemeinsamen Singen des "Pipi-Langstrumpf-Songs" fand der gelungene Abend einen lockeren Abschluss.

Die Idee war, für diesen Abend in den nächsten Jahren jeweils unterschiedliche Regionen unseres Planeten zu "bereisen" - im nächsten Jahr können sich die Mitarbeiter auf ein asiatisches Land freuen - also schon mal das Essen mit Stäbchen üben!

Ambulanter Hospizdienst - Hospiztag 2017

Filmemacher Bernd Umbreit bei der Arbeit mit Markus H.

Bewegtes Publikum im Gedanken an die „Zeit dir mir noch bleibt“

 

Anlässlich des Welthospiztages, an dem weltweit über die Idee und Tätigkeit der Hospizbewegung informiert wird, fand auch in Schömberg wieder eine Veranstaltung statt. Eingeladen hatte der Verein „Menschen helfen Menschen e.V. Schömberg“ mit seinem ambulanten Hospizdienst.

Der 1. Vorsitzender des Vereins, Martin Wurster, konnte vor dem voll besetzten Silbersaal des Kurhauses Schömberg die Besucher des Abends und den Filmautor Bernd Umbreit begrüßen. Nach einer kurzen musikalischen Einstimmung durch Ulrike Wurster führte der bekannte und vielfach ausgezeichnete Dokumentarfilmer in die Geschichte um den Film „Zeit die mir noch bleibt“ ein. Sein kleines Filmteam begleitet einen jungen Mann auf den letzten 16 Monaten seines Lebens, nachdem er die Diagnose Lungenkrebs erhalten hatte. In einfühlsamen Bildern werden die Zweifel und Hoffnungen des Patienten sichtbar und die Reaktionen seines Umfeldes, vor allem seiner Familie, dokumentiert. Mit seiner Entscheidung, nicht alle angebotenen Therapieoptionen wahrzunehmen, sondern noch einmal ein paar unbeschwerte Wochen in Marokko zu verbringen, trifft er bei den wenigsten Beteiligten auf Zustimmung und Verständnis. Er geht jedoch unbeirrt diesen für ihn richtigen Weg. Am Ende seines Lebens gelingt ihm dennoch ein Abschied in Frieden und Liebe von seiner Familie.

Im Anschluss an den Film verharrte das Publikum zunächst in stillem Gedenken an den Menschen, an dessen Schicksal man so intensiv teilhaben konnte. Monika Bregulla, die Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes Schömberg, stellte die Arbeit vor, die der Hospizdienst vor Ort leistet: In den Gemeinden Schömberg, Bad Liebenzell und Unterreichenbach werden durch den Dienst schwerstkranke und sterbende Menschen ehrenamtlich begleitet. Dies geschieht sowohl zuhause bei den Patienten als auch in Pflegeeinrichtungen oder Kliniken.

Die anschließende Gesprächsrunde nutzten viele Besucher, um ihre Eindrücke zum Film zu schildern und um noch weitere Details über die Arbeit des Filmemachers Umbreit zu erfahren. Auch nach der offiziellen Verabschiedung der Gäste durch Roland Foerster verblieben noch etliche Gesprächsgruppen im Raum um sich intensiv auszutauschen.

Mitgliederversammlung 2017: Leitungsteam „Menschen helfen Menschen“ formiert sich neu

Leitungsteam „Menschen helfen Menschen“ formiert sich neu

Durch einen Wechsel im Aufgabenbereich des 1. Vorsitzenden Pfarrer Johannes Luithle sah sich das bisherige Leitungsteam gezwungen, sich neu zu formieren. In der Mitgliederversammlung am Mittwoch, 10. Mai im Gemeindehaus Oberlengenhardt stellte sich der bisherige 2. Vorsitzende, Martin Wurster, der Wahl zum 1. Vorsitzenden. Als neuer 2. Vorsitzenden wurde Thomas Burkhardt aus Bieselsberg gewählt. Beiden neu Gewählten signalisierte die Mitgliederversammlung ihr volles Vertrauen.

Auch die Kassenprüfer mussten gewählt werden. Zur Wiederwahl trat Hans-Dieter Rössler an. Als Nachfolgerin für den verstorbenen Wolfgang Kraft konnte Gabi Linder gewonnen werden. Die Wahlen wurden von Bürgermeister Matthias Leyn durchgeführt.

Für den aus dem  Amt scheidenden 1.Vorsitzenden fand der Rathauschef lobende Worte. Johannes Luithle habe den Verein seit seiner Wahl 2013 mit seinem Team wesentlich vorangebracht. Genannt wurden die Projekte Asylarbeit und „Gemeinsam älter werden in Schömberg“, die unter dem Dach des Vereins angesiedelt wurden. Die Kommune kann die Arbeit in diesen Aufgabenbereichen nicht leisten, unterstützt sie jedoch finanziell sowie ideell.