"Dankeschön-Essen 2017" für die Ehrenamtlichen des Vereins

1. Vorsitzender Martin Wurster bei der Ansprache an die Ehrenamtlichen des Vereins

Gäste des "Dankeschön-Essens"

Gäste des "Dankeschön-Essens"

Kassiererin und Hauptorganisatorin des Abends beim "Kehraus"

Es ist schon zu einer Veranstaltung mit Tradition geworden: Das "Dankeschön-Essen", mit dem sich der Vorstand des Vereins Menschen helfen Menschen bei seinen aktiven ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für den Einsatz in den verschiedenen Arbeitsbereichen des Vereins bedankt. Hier dürfen sich die Helfer einmal verwöhnen lassen.

Und - Alter Schwede - das war ein Abend!

Die Anwesenden wurden auf eine Reise durch das wunderschöne skandinavische Land mitgenommen. Projizierte Bilder stimmten die Besucher schon einmal  ein, bevor ein sehr leckers Buffet typische Speisen aus dem IKEA-Land bot. Ganz leise trällerte im Hintergrund die Gruppe ABBA, bis sich noch ein Quiz zu Figuren und Geschehnissen aus Büchern von Astrid Lindgren anschloss. Mit dem gemeinsamen Singen des "Pipi-Langstrumpf-Songs" fand der gelungene Abend einen lockeren Abschluss.

Die Idee war, für diesen Abend in den nächsten Jahren jeweils unterschiedliche Regionen unseres Planeten zu "bereisen" - im nächsten Jahr können sich die Mitarbeiter auf ein asiatisches Land freuen - also schon mal das Essen mit Stäbchen üben!

Ambulanter Hospizdienst - Hospiztag 2017

Filmemacher Bernd Umbreit bei der Arbeit mit Markus H.

Bewegtes Publikum im Gedanken an die „Zeit dir mir noch bleibt“

 

Anlässlich des Welthospiztages, an dem weltweit über die Idee und Tätigkeit der Hospizbewegung informiert wird, fand auch in Schömberg wieder eine Veranstaltung statt. Eingeladen hatte der Verein „Menschen helfen Menschen e.V. Schömberg“ mit seinem ambulanten Hospizdienst.

Der 1. Vorsitzender des Vereins, Martin Wurster, konnte vor dem voll besetzten Silbersaal des Kurhauses Schömberg die Besucher des Abends und den Filmautor Bernd Umbreit begrüßen. Nach einer kurzen musikalischen Einstimmung durch Ulrike Wurster führte der bekannte und vielfach ausgezeichnete Dokumentarfilmer in die Geschichte um den Film „Zeit die mir noch bleibt“ ein. Sein kleines Filmteam begleitet einen jungen Mann auf den letzten 16 Monaten seines Lebens, nachdem er die Diagnose Lungenkrebs erhalten hatte. In einfühlsamen Bildern werden die Zweifel und Hoffnungen des Patienten sichtbar und die Reaktionen seines Umfeldes, vor allem seiner Familie, dokumentiert. Mit seiner Entscheidung, nicht alle angebotenen Therapieoptionen wahrzunehmen, sondern noch einmal ein paar unbeschwerte Wochen in Marokko zu verbringen, trifft er bei den wenigsten Beteiligten auf Zustimmung und Verständnis. Er geht jedoch unbeirrt diesen für ihn richtigen Weg. Am Ende seines Lebens gelingt ihm dennoch ein Abschied in Frieden und Liebe von seiner Familie.

Im Anschluss an den Film verharrte das Publikum zunächst in stillem Gedenken an den Menschen, an dessen Schicksal man so intensiv teilhaben konnte. Monika Bregulla, die Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes Schömberg, stellte die Arbeit vor, die der Hospizdienst vor Ort leistet: In den Gemeinden Schömberg, Bad Liebenzell und Unterreichenbach werden durch den Dienst schwerstkranke und sterbende Menschen ehrenamtlich begleitet. Dies geschieht sowohl zuhause bei den Patienten als auch in Pflegeeinrichtungen oder Kliniken.

Die anschließende Gesprächsrunde nutzten viele Besucher, um ihre Eindrücke zum Film zu schildern und um noch weitere Details über die Arbeit des Filmemachers Umbreit zu erfahren. Auch nach der offiziellen Verabschiedung der Gäste durch Roland Foerster verblieben noch etliche Gesprächsgruppen im Raum um sich intensiv auszutauschen.

Mitgliederversammlung 2017: Leitungsteam „Menschen helfen Menschen“ formiert sich neu

Leitungsteam „Menschen helfen Menschen“ formiert sich neu

Durch einen Wechsel im Aufgabenbereich des 1. Vorsitzenden Pfarrer Johannes Luithle sah sich das bisherige Leitungsteam gezwungen, sich neu zu formieren. In der Mitgliederversammlung am Mittwoch, 10. Mai im Gemeindehaus Oberlengenhardt stellte sich der bisherige 2. Vorsitzende, Martin Wurster, der Wahl zum 1. Vorsitzenden. Als neuer 2. Vorsitzenden wurde Thomas Burkhardt aus Bieselsberg gewählt. Beiden neu Gewählten signalisierte die Mitgliederversammlung ihr volles Vertrauen.

Auch die Kassenprüfer mussten gewählt werden. Zur Wiederwahl trat Hans-Dieter Rössler an. Als Nachfolgerin für den verstorbenen Wolfgang Kraft konnte Gabi Linder gewonnen werden. Die Wahlen wurden von Bürgermeister Matthias Leyn durchgeführt.

Für den aus dem  Amt scheidenden 1.Vorsitzenden fand der Rathauschef lobende Worte. Johannes Luithle habe den Verein seit seiner Wahl 2013 mit seinem Team wesentlich vorangebracht. Genannt wurden die Projekte Asylarbeit und „Gemeinsam älter werden in Schömberg“, die unter dem Dach des Vereins angesiedelt wurden. Die Kommune kann die Arbeit in diesen Aufgabenbereichen nicht leisten, unterstützt sie jedoch finanziell sowie ideell.

Den Zauber-Feen ein herzliches „Dankeschön!“

Spende des HGV für den Hospizdienst

Ein Trio und oftmals auch ein Vierblättriges Kleeblatt, das sind die Zauber-Feen vom Heimat- und Geschichtsverein. Jedes Jahr aufs Neue schaffen sie es, dass Schömbergerinnen und Schömberger, dass viele Liebhaber aus nah und fern in Omas Schatztruhe wühlen oder auf den Dachboden krabbeln Puppenstuben, Krippen aus aller Welt, Trachten, Kaufläden, schönes Porzellan vorkramen, alles entstauben und wieder auf Vordermann bringen um dies als Leihgabe der Weihnachts-Ausstellung in den unteren Räumen des Heimatmuseums zur Verfügung stellen zu können. 

Mit einer bewundernswerten Kreativität, sehr viel Zeitaufwand, ausgefallenen Deko-Ideen und einer sehr großen Liebe zum Detail entsteht dann Einmaliges und die Interessierten kommen, werden zusätzlich noch durch Kaffee- und Glühweinduft magisch angezogen und geniessen leckere, selbstgebackene Kuchen auf kostbarem Porzellan.

Der Erlös aus diesen Wochen wandert bei den Zauber-Feen nicht in die eigene Tasche. Nein - soziale Einrichtungen profitieren von diesem ehrenamtlichen Fleiß. Uns wurde die Spende für die so wertvollen Aufgaben unserer 14 Helferinnen und Helfer im Ambulanten Hospizdienst anvertraut. Wir vom  Verein „Menschen helfen Menschen e.V. sagen von Herzen „Dankeschön“ für eine Spende von € 400.00 . Wir werden verantwortungsvoll darauf achten, dass Schwerkranke, Sterbende und deren Angehörige damit bestens geschulte Fachkräfte unseres Hospizdientes zur Unterstützung der Pflege erhalten und durch Übernahme der Fahrtkosten in ihrer ehrenamtlichen Arbeit wenigstens eine kleine Beihilfe erhalten..

Ja, uns gibt es noch, die Zöli-Gruppe in Schömberg!!

Ja, uns gibt es noch, die Zöli-Gruppe in Schömberg!!

Und es geht uns gut.Vor allem am letzten Samstag (08.10.2016) ließen es sich 18 eifrige BäckerInnen so richtig gut gehen. Denn wenn andere Zwiebelkuchen-Feste feiern können,

dann können wir das auch. Im evang. Gemeindehaus haben wir Zwiebeln, Gemüse und Äpfel geschnitten, Sahne, Schmand und Eier verrührt, Teig hergestellt und gebacken was der Ofen hergibt. So gab es nicht nur Zwiebelkuchen, auch Gemüsequiche und als Nachtisch Apfel-Rahm-Kuchen. Es war für uns alle ein Genuss, ja ein Fest.

Wem jetzt das Wasser im Mund zusammen läuft darf sich gerne bei Andrea Luithle

(07084-93 45 32) nach Rezepten erkundigen.

Eine kleine Vorausschau:

Am Samstag, 26.November 2016 fahren wir auf den glutenfreien Weihnachtsmarkt nach Sasbachwalden. Anmeldedetails folgen Anfang November.  Andrea Luithle

Bericht Mitgliederversammlung 2016

Bei der Mitgliederversammlung von „Menschen helfen Menschen“ am 27. April im evangelischen Gemeindehaus Schömberg lobte Bürgermeister Matthias Leyn das soziale Engagement des Vereins und die fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Rathaus. Seit 2015 geschieht die Arbeit mit Flüchtlingen unter dem Dach des Vereins. Ab 1. Januar 2016 konnte für eine Koordinatorin der Arbeit mit Flüchtlingen ein Minijob geschaffen  und Gabriele Freimüller für diese Aufgabe angestellt werden. Ihre Bezahlung übernehmen je zur Hälfte die Gemeinde Schömberg und MhM.

Den anwesenden Mitgliedern legte Gabriele Freimüller in einem Bericht Rechenschaft über ihre Tätigkeit ab. Sie leitet mit 25 Ehrenamtlichen die größte Gruppe des Vereins.

Monika Bregulla, Leiterin des Hospizdienstes, koordiniert zur Zeit die Arbeit von 13 in der Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden ausgebildeten Ehrenamtlichen. In ihrem Bericht wies sie besonders auf den geplanten neuen Schulungskurs hin.

Weitere Berichte folgten von Wolfgang Scheuermann über die Besuchsgruppe, Roland Foerster über den Gemeinsamen Mittagstisch, Rosario Moser über die Gesprächsgruppe, Johannes Baderschneider über seine Arbeit in der Schule und mit Jugendlichen, Ingeburg Fritsch über die Kreativwerkstatt und Marga Fader über die Sprechstunde.Den insgesamt neun Gruppen könnten sich noch zwei weitere hinzugesellen. Sachspenden, die im Pfarrsaal Langenbrand gelagert werden , warten auf neue Benutzer. Vorschläge der Mitglieder zu Erleichterungen für ältere Menschen in Schömberg (z.B: seniorengerechte Wohnformen und Barrierefreiheit) könnten vorangebracht werden. Dazu sind allerdings weitere Ehrenamtliche gesucht.

Für weitere 3 Jahre wurden wiedergewählt: 1. Vorsitzender, Johannes Luithle,

2.Vorsitzender, Martin Wurster und Schriftführerin, Barbara Schnurr.

Paula Karcher und Eva Riexinger erfreuten die Mitgliederversammlung durch ihre musikalischen Beiträge.

Bericht Schwarzwälder Bote 16.10.15 Hospiztag

Bericht

Ambulanter Hospizdienst Schömberg - Hospiztag 2015

Ambulanter Hospizdienst Schömberg - Hospiztag 2015

Unter dem Motto „Hilfen in der letzten Lebensphase“ fand anlässlich des Welthospiztages in Schömberg eine Informationsveranstaltung statt, zu der der Verein „Menschen helfen Menschen e.V. Schömberg“ mit seinem ambulanten Hospizdienst eingeladen hatte.

Nach einer musikalischen Begrüßung durch Pfarrer Luithle und seine Frau begrüßte Martin Wurster, zweiter Vorsitzender des Vereins, die Besucher des Abends. Im voll besetzten Silbersaal des Kurhauses Schömberg bekamen diese einen umfangreichen Überblick über die in unserer Region verfügbaren Informations- und Hilfsangebote. Expertinnen und Experten verschiedener Institutionen stellten ihre Arbeit in kurzen Referaten vor. In einer Pause und im Anschluss an die Vorträge wurde noch rege von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, sich mit ausgelegtem Informationsmaterial auseinanderzusetzen oder sich direkt an die Referentinnen und Referenten wenden zu können. Für Gespräche standen außerdem etliche ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hospizdienstes zur Verfügung.

Dr. Thomas Breitkreuz vom Paracelsus Krankenhaus Unterlengenhardt veranschaulichte, was unter „Palliativmedizin“ zu verstehen ist und wie ein Versorgungsangebot im stationären Bereich einer Klinik aussehen kann.

Den Pflegestützpunkt am Landratsamt Calw mit seinen Informations- und Vermittlungsangeboten präsentierte Manuela Knörle. Der Bereich ambulanter Pflegedienstleistungen wurde von Dorothea Fenchel von der Diakoniestation Bad Liebenzell vorgestellt und Ursula Schlager klärte über die zusätzlichen Leistungen eines SAPV-Teams auf (Spezialisierte Ambulante Palliativ Versorgung). Schließlich sprach noch Kurpfarrer Matthias Eidt über die besonderen Aspekte der Seelsorge für schwer kranke und sterbende Menschen, bevor Monika Bregulla, Koordinatorin des gastgebenden Hospizdienstes, noch dessen Arbeit anschaulich machte.

Mit vielen handfesten und praktisch verwertbaren Informationen versehen, konnten sich die Besucher auf den Heimweg machen. Zufrieden mit der Resonanz begrüßten die Referentinnen und Referenten zusätzlich die Möglichkeiten die dieser Abend auch für den Austausch unter den Experten eröffnet hatte.

Kontakt zur ambulanten Hospizgruppe Schömberg können Sie über die Leiterin Monika Bregulla, Tel. 0152 – 277 900 79, aufnehmen.

Schwarzwälder Bote - 14.10.2014 - 10 Jahre Hospizdienst Schömberg

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